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Conversion Blocker

52 Conversion-Blocker, die den Erfolg deiner Webseite verhindern

„Ich habe nur zwei Conversions im Monat. Was mache ich falsch?“ – Diese Frage landete vor ein paar Tagen in meinem E-Mail-Postfach.

 

Generell gibt es massenweise Gründe dafür, dass der Erfolg deiner Webseite unter deinen Erwartungen liegt und dass deine Besucher keine Conversions (also Käufe, Leads, Kontaktanfragen, Anrufe, Newsletter-Abos etc.) generieren.

 

Bevor ich auf mögliche Gründe eingehe, lass uns kurz einmal abklären, ob deine Erwartungen realistisch sind.

Durchschnittliche Conversionrates (also der Anteil deiner Besucher, der kauft / dich kontaktiert usw.) liegen bei 2-3%. Wenn du also 100 Besucher auf deiner Webseite hast, sollten im Normalfall 2-3 % das tun, was du von Ihnen möchtest.

  • Mit den 2-3 % kannst du zufrieden sein.
  • Liegt deine Conversion Rate bei 5%, ist das super.
  • Liegt sie bei 10% und mehr, bist du ein Superstar und darfst dir mit Schmackes auf die Schulter klopfen. 😉

 

Wenn deine Zahlen darunter liegen oder du dir einfach „mehr“ von deiner Webseite erwartet hattest, dann treffen vielleicht die folgenden Gründe zu:

 

  1. Zu wenig Reichweite: Wenn dir zwei Conversions nicht reichen und deine Conversion Rate in Ordnung ist, brauchst du mehr Traffic, um aus den zwei Conversions mehr zu machen.
  2. Du holst den falschen Traffic rein.
  3. Du nutzt kein Conversiontracking.
  4. Deine USP (Unique Selling Proposition) ist unklar. Die User verstehen nicht, was dein Alleinstellungsmerkmal ist und warum du die beste Lösung für ihr Problem bietest.
  5. Dein Angebot bietet keinen echten Mehrwert.
  6. Die Texte überzeugen nicht.
  7. Schlechter erster Eindruck: Ruckelt deine Seite beim Laden, gibt es Fehlermeldungen, fehlen Zertifikate o.ä.? Du hast nur eine Chance für den ersten Eindruck, daher solltest du dir hier Mühe geben, solche Erlebnisse zu vermeiden.
  8. Du nutzt qualitativ minderwertige Bilder, die unprofessionell oder unseriös wirken.
  9. Du kümmerst dich nicht um SEO: Ist deine Seite nicht suchmaschinenoptimiert, kommen die falschen User (über die falschen Keywords) zu dir, oder sie finden dich gar nicht in Google. Mit meinem kostenlosen Crashkurs im Mai kannst du mit 5 mal 15 min Aufwand lernen, wie du besser in Google gefunden wirst.
  10. Der User hat nach einer Definition und/oder Erklärung gesucht, die nur am Rande mit deinem Angebot zu tun hat und zählt gar nicht zu deinen Wunschkunden.
  11. Du hast keine durchdachte Pricing-Strategie.
  12. Du hörst deiner Zielgruppe nicht zu, sondern broadcastest nur deine Werbebotschaft.
  13. „Overbranding“: Ich nenne das mal so. Soll heißen: Deine Seite ist voll von rätselhaften Slogans und Brand-Jargon, obwohl deine Marke noch ganz unbekannt ist und deine Zielgruppe damit noch gar nichts anfangen kann.
  14. Keine oder die falschen CTAs: Deine User müssen ganz klar wissen, was du von ihnen willst. Ist dein Call-to-Action (deine Aufforderung) zu unklar, zu unauffällig, zu allgemein oder zu lang, ist das nachteilig für dich. (Der User sollte in 1 Sekunde erfassen, was er tun kann und soll.)
  15. Zu wenige unterstützende Elemente: Alles auf deiner Webseite ode Landingpage sollte so ausgerichtet sein, dass es den Abschluss von Conversions fördert. Schmückst du die Seite mit dekorativen Bildern, die nichts mit deinem Angebot zu tun haben, ist das nicht hilfreich.
  16. Du nutzt kein Remarketing oder Retargeting: Die wenigsten User konvertieren beim allerersten Besuch. Diese Maßnahmen helfen dir, User erneut anzusprechen und sie dann zu konvertieren.
  17. Du nutzt keine Exit-Intent-Maßnahmen: Das sind z.B. die Info-Layer, die sich öffnen, wenn du eine Webseite unverrichteter Dinge verlassen möchtest.
  18. Du nutzt keine Abandoned-Cart-Mails oder überhaupt kein E-Mail-Marketing.
  19. Ein neuer Wettbewerber ist am Markt, und du hast nicht bemerkt, dass er mehr Vorteile bietet.
  20. Du verärgerst deine Kunden durch veraltete, falsche oder fehlerhafte Informationen.
  21. Deine Webseite ist nicht auf deine Zielgruppe abgestimmt.
  22. Dein Tracking ist fehlerhaft, so dass du gar nicht genau weißt, was wirklich auf deiner Seite passiert, und infolgedessen kannst du auch nichts optimieren.
  23. Du „brauchst“ kein Tracking. – …Denkst du. Bauchgefühl ist gut, Zahlen sind besser. Ohne Tracking wirst du irgendwann an einen Punkt kommen, wo dein Bauchgefühl dir nicht weiterhilft.
  24. Du testest zu wenig: Wer steckt schon in den Köpfen der User drin? Durch intensives Testing findest du heraus, was bei deiner Zielgruppe wirklich funktioniert.
  25. Du bietest zu wenige oder unbeliebte Zahlungsarten an.
  26. Deine Versand- und/oder Bearbeitungsgebühren sind kompliziert strukturiert und/oder sehr hoch.
  27. Deine Konkurrenz hat bessere Lieferbedingungen.
  28. Deine Webseite hat zu lange Ladezeiten.
  29. Deine Navigation ist schlecht: Deine User finden sich nicht intuitiv zurecht, oder sie hat technische Tücken.
  30. Deine Inhalte auf der Seite sind schlecht sortiert, und die Filterfunktion auf deiner Seite bereitet deiner Zielgruppe Frust anstatt zu helfen.
  31. Schlechte Suche: Wenn deine Suchergebnisse chaotischer als ein Wühltisch sind, kannst du dir denken, dass deine User die Flucht ergreifen.
  32. Deine Internetseite ist nicht auf mobile Nutzung ausgerichtet: Die meisten User werden nur deine mobile Webseite nutzen. Versagst du hier, verlierst du viel Potenzial.
  33. Zu viel Ablenkung auf der Seite: Gibst du deiner Zielgruppe 999 weitere Optionen, was sie auf deiner Landingpage oder Webseite noch tun können, warum sollten sie sich dann ausgerechnet entscheiden, zu kaufen / dich anzurufen / Kontakt aufzunehmen o.ä.?
  34. Komplizierter Checkout: Ist dein Bestellprozess umständlich, verlierst du deinen Teil der Nutzer kurz vor dem Ziel.
  35. Deine Webseite stirbt in Schönheit: Ästhetik ist nett, aber du solltest nie zu viel Gewicht auf Schönheit, sondern viel mehr den Fokus auf Funktionalität legen. Schließlich willst du nicht schön gefunden werden, sondern Geld verdienen, oder?
  36. Information Overload: Strukturiere deine Inhalte gut, biete den Usern das Wichtigste als Erstes an, und überlade sie nicht mit Informationen. Für Fragen kannst und solltest du FAQs usw. nutzen.
  37. Vermeide Flow Blockers: Wenn deine User gerade auf dem besten Weg sind, eine Conversion zu erzielen, lenke sie davon nicht ab.
  38. Die User können die Seite nicht intuitiv bedienen.
  39. Du überlässt alles den Usern, was sie tun: Mach dir einen klaren Plan, wie du die Nutzer auf dem Weg zur Conversion durch deine Seite führen möchtest, und übernimm du die Führung!
  40. Deine Nutzer sind in einer Sackgasse angekommen: Vermeide es, die User auf Wege zu schicken, aus denen sie nur der Zurück-Button des Browsers rettet, solange sie noch nicht deinen Conversion-Funnel (also den einen perfekten Weg zur Conversion) betreten haben.
  41. Keine vertrauensbildenden Maßnahmen: Kundenbewertungen, Zertifikate, Siegel und Social Proof helfen dir, das Vertrauen deiner Zielgruppe zu gewinnen.
  42. Zu wenig Hilfe und Beratung: Schlechte Erreichbarkeit, kein Chat oder Rückrufservice.
  43. Dein User braucht noch eine Rückmeldung oder zweite Meinung, ohne die er nicht kaufen oder anfragen kann und findet leider keine Informationen dazu.
  44. Der User scheut den persönlichen Kontakt und will nicht nachfragen. Trotzdem kannst du hierüber Infos bekommen, indem du analysierst, nach welchen internen Suchbegriffen deine User deine Webseite verlassen haben, um diese Themen in deine FAQs mit aufzunehmen.
  45. Die Informationen auf deiner Seite und anderswo im Web sind nicht einheitlich. Das verunsichert deine Zielgruppe natürlich.
  46. Du setzt dich nicht mit den Einwänden deiner User auseinander. Auch wenn du dein Angebot super findest, werden manche User Zweifel haben. Finde heraus, was die Bedenken deiner Zielgruppe sind, und räume sie aus dem Weg.

 

Natürlich kannst du nicht alles beeinflussen. Hier daher noch ein paar Beispiele aus der Kategorie „Pech gehabt“:

 

  • Manche User haben gerade einfach kein Geld. Es kann trotzdem sein, dass sie später noch zu Käufern werden, aber heute kannst du nichts tun, um diese User zu konvertieren.
  • Manche User surfen zum Zeitvertreib. Auch hier hast du vielleicht auf die lange Sicht mal Glück, aber insgesamt dennoch wenig Einfluss.
  • Dein User war abgelenkt: Kurz vor der Conversion war die Werbepause im TV zu Ende, und er hat das Handy an Seite gelegt.
  • Deine Seite war die Ablenkung von etwas Wichtigerem, mit dem der User fortfährt.
  • Dein Konkurrent stattet deiner Seite zu Recherchezwecken einen Besuch ab und konvertiert in 99% der Fälle natürlich nicht.
  • Dein Spamfilter hat die Anfrage deines neuen Interessenten vor dir versteckt. Falls du nicht Outlook nutzt und es gewohnt bist, dass du mehrfach am Tag in den Junk-Ordner schauen musst, prüf ab und an mal nach, ob nicht noch die eine oder andere lukrative Anfrage vom Spamfilter verschluckt wurde.

 

Wie du siehst, kann es viele unterschiedliche Ursachen geben, warum dein Online-Erfolg bisher eher mäßig ist, aber es gibt zum Glück für die meisten der o.g. Punkte eine Lösung.

 

Was geht dir am meisten von den o.g. Punkten auf die Nerven, und womit kämpfst du selbst am meisten? – Schreib deine Antwort in die Kommentare und mit etwas Glück gebe ich dir in einem kurzen Video ein paar Tipps!

Dir fallen noch mehr Gründe ein? Schreib sie in die Kommentare, dann ergänze ich die Liste oben.

Sonja Gottschalk Über den Autor

Ich helfe Marketing-Entscheidern, ihren Online-Erfolg durch effizientes Marketing zu steigern. Zu meinen Kunden zählen sowohl Arztpraxen und Kleinunternehmer als auch bekannte E-Commerce-Größen. Im Onlinemarketing bin ich seit 2001 zuhause.

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