Kann Google selbst auf SEO verzichten?

Der Prophet ist im eigenen Land nichts wert. – Offenbar gilt das auch für Matt Cutts, dessen Kollegen sich vielleicht vor dem Launch von boutiques.com dieses Video hätten ansehen sollen:

[Ich liebe dieses Video allein schon deswegen, weil Matt Cutts laut und deutlich sagt, dass Meta-Keywords von Google ignoriert werden: Das klare Aus für alle Meta-Keyword-Fanatiker, die einen hin und wieder darauf hinweisen, dass man die Angabe der Meta-Keywords „vergessen“ hat. Danke.]

Boutiques.com ist eine neue Social Shopping Plattform von Google, die vorgestern in der Beta-Version gelaunched wurde.

Potenzial-Check

Google Instant’s finanzielle Auswirkungen

Im Werbeblogger habe ich letztens einen interessanten Artikel von J. über “das Ende von SEO, wie wir es kennen“, gelesen, der dazu geführt hat, dass ich mir auch ein paar Gedanken dazu gemacht habe. In vielen Blogs wird das Thema derzeit diskutiert, aber vielfach ist die extreme Schwarzmalerei zum Thema Google Instant in vielen Blogposts übertrieben. Auf den einzelnen Webmaster hat Google Instant noch keine großen Auswirkungen. Zukünftig kann sich das ändern, und Google wird natürlich am meisten davon profitieren.

Sollte Google Instant für alle User freigeschaltet werden, werden sich diese Dinge ändern:

Was man bei einem Briefing für Online-Werbemittel beachten sollte

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Üblicherweise sind immer drei Parteien an der Bannerproduktion beteiligt: ein Kunde, der die Banner in Auftrag gibt, ein Designer und ein Programmierer – sofern der Designer letzteren Part nicht auch übernehmen kann. Manchmal wird fälschlicherweise angenommen, dass der Designer derjenige ist, der die Banner zum Erfolg führt bzw. dass er derjenige ist, der Schuld daran trägt, wenn die Banner letztendlich nicht den gewünschten Erfolg bringen. Das ist meiner Meinung nicht der Fall, denn er trägt nur in bedingtem Maße dazu bei. Bei der Werbemittelproduktion ist in meinen Augen vielmehr ein durchdachtes Briefing ausschlaggebend, das dem Designer Inhalte und formale Anforderungen der Banner vermittelt.
Auf die wichtigsten Aspekte, die man beim Erstellen eines solchen Briefings beachten sollte, werde ich in diesem Post einmal näher eingehen. Die Basiselemente, die in ein Werbemittelbriefing gehören, will ich allerdings hier nicht weiter erläutern. [Ich gehe davon aus, dass keiner von Ihnen die Angabe von Deadlines im Briefing vegisst.]

Formate und Größen

Zuerst einmal sollten Sie die Formate und Größen der Banner festlegen. Gängige Standardformate, deren Größen und technische Richtlinien finden Sie entweder auf den Seiten des OVK oder des IAB. Wenn Sie überlegen, ob Sie die Werbemittel im GIF oder Flash-Format erstellen lassen wollen, sollten Sie sich zwischen „nur GIF“ und „GIF und Flash oder Script“ entscheiden. Flash- oder Script-Banner kann nicht jeder Browser anzeigen, so dass Sie für jedes Werbemittel, das Sie im Flash-Format erstellen lassen, auch ein Pendant in derselben Größe im GIF-Format erstellen müssen. Dennoch bieten Flash-Banner bezogen auf Interaktionsmöglichkeiten und optisches Erscheinungsbild deutliche Vorteile, so dass man nur bei starkem Zeit- und Kostendruck darauf verzichten sollte.

Die richtigen Worte

Neben den Formaten sollten Sie im Briefing den Text festlegen, der in den Werbemitteln erscheinen soll. Viele Slogans sind recht lang und passen nicht in voller Länge in jedes Werbemittel hinein – zumindest kann man Sie in vielen Fällen dann nicht mehr gut lesen, oder es müssen an unschönen Stellen Trennstriche gesetzt werden, die die Leserlichkeit stark beeinträchtigen.