Die Wirkungen von CRM und Social Media auf das Affiliate Marketing

Letzten Freitag habe ich bei Twitter ein Statement zum Thema Affiliate Marketing gepostet, zu dem ich einige Fragen bekommen habe. Deswegen möchte ich hier noch einmal näher darauf eingehen:

Je effektiver das CRM und die Social Media-Aktivitäten eines Merchants sind, desto schwieriger ist es i.d.R. für Affiliates, die Angebote des Merchants zu vermarkten.

Das Affiliate Marketing hat sich für viele Afiliates in den letzten Jahren stark verändert; einerseits durch die zunehmende Konkurrenz zwischen den Affiliates und andererseits, weil viele Merchants ihr Customer Relationship Management wesentlich verbessert haben. In den letzten vier Monaten war ich selbst wieder aktiver als Affiliate und habe praktisch im Selbstversuch erlebt, wie sich gutes CRM und die starke Tendenz vieler Online-Shops zum Social Media Marketing auf Engagement und Erfolg von Affiliates auswirken können.

Was man bei einem Briefing für Online-Werbemittel beachten sollte

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Üblicherweise sind immer drei Parteien an der Bannerproduktion beteiligt: ein Kunde, der die Banner in Auftrag gibt, ein Designer und ein Programmierer – sofern der Designer letzteren Part nicht auch übernehmen kann. Manchmal wird fälschlicherweise angenommen, dass der Designer derjenige ist, der die Banner zum Erfolg führt bzw. dass er derjenige ist, der Schuld daran trägt, wenn die Banner letztendlich nicht den gewünschten Erfolg bringen. Das ist meiner Meinung nicht der Fall, denn er trägt nur in bedingtem Maße dazu bei. Bei der Werbemittelproduktion ist in meinen Augen vielmehr ein durchdachtes Briefing ausschlaggebend, das dem Designer Inhalte und formale Anforderungen der Banner vermittelt.
Auf die wichtigsten Aspekte, die man beim Erstellen eines solchen Briefings beachten sollte, werde ich in diesem Post einmal näher eingehen. Die Basiselemente, die in ein Werbemittelbriefing gehören, will ich allerdings hier nicht weiter erläutern. [Ich gehe davon aus, dass keiner von Ihnen die Angabe von Deadlines im Briefing vegisst.]

Formate und Größen

Zuerst einmal sollten Sie die Formate und Größen der Banner festlegen. Gängige Standardformate, deren Größen und technische Richtlinien finden Sie entweder auf den Seiten des OVK oder des IAB. Wenn Sie überlegen, ob Sie die Werbemittel im GIF oder Flash-Format erstellen lassen wollen, sollten Sie sich zwischen „nur GIF“ und „GIF und Flash oder Script“ entscheiden. Flash- oder Script-Banner kann nicht jeder Browser anzeigen, so dass Sie für jedes Werbemittel, das Sie im Flash-Format erstellen lassen, auch ein Pendant in derselben Größe im GIF-Format erstellen müssen. Dennoch bieten Flash-Banner bezogen auf Interaktionsmöglichkeiten und optisches Erscheinungsbild deutliche Vorteile, so dass man nur bei starkem Zeit- und Kostendruck darauf verzichten sollte.

Die richtigen Worte

Neben den Formaten sollten Sie im Briefing den Text festlegen, der in den Werbemitteln erscheinen soll. Viele Slogans sind recht lang und passen nicht in voller Länge in jedes Werbemittel hinein – zumindest kann man Sie in vielen Fällen dann nicht mehr gut lesen, oder es müssen an unschönen Stellen Trennstriche gesetzt werden, die die Leserlichkeit stark beeinträchtigen.