So schaffst du endlich die Onlinemarketing-ToDos, für die du bisher nie Zeit hattest

Sicherlich hast du auch ein „Eigentlich sollte ich“-Thema im Onlinemarketing. Und genau darum geht es in meinem Video.

 

Auf das heutige Thema bin ich gekommen, weil ich eine Situation ganz oft erlebe, wenn ich mit anderen Menschen das erste Mal über ihr Onlinemarketing oder über ihre Webseite spreche.

Ganz egal, ob das neue Kunden sind, oder ob das mein Freundes- und Bekanntenkreis ist: Es läuft ganz häufig so ab, dass mir die meisten zuerst begeistert von ihrem Produkt erzählen und davon, was sie auf der Webseite anbieten. Und irgendwann kommt ein Moment, wo mich alle ein bisschen schuldbewusst angucken und sagen: „Ja, ich weiß. Also bei dem Thema, passiert gerade nicht so viel. Eigentlich sollte ich da auch mal mehr für tun…“

 

Solche negativen Gedanken kosten uns unheimlich viel Energie. Man ist erschöpft, bevor man überhaupt angefangen hat. Und ich möchte dir ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie du aus einer Situation rauskommst, in der du auch bezogen auf dein Onlinemarketing denkst: „Ich sollte eigentlich noch dies und das machen,“ und wo du trotz schlechten Gewissens einfach nicht so richtig in die Gänge kommst, oder wenn du einfach unzufrieden damit bist, wie es ist, aber auch nicht so richtig weißt, wie du es anders machen kannst.

 

Es geht im Business ja nicht darum, perfekt zu sein. Wenn du kein Onlinemarketing-Profi bist und nicht dafür bezahlt wirst, dass du das Onlinemarketing für deine eigene Website perfekt machst, dann ist das Onlinemarketing nicht dein Kerngeschäft, und dann bist du auch in keiner Weise verpflichtet dazu, alles vollumfänglich perfekt zu machen oder alles umzusetzen, was theoretisch möglich wäre. Denn darum geht es bei dir ja gar nicht, sondern das Ganze muss einfach insgesamt wirtschaftlich sein, wenn du ein Unternehmen hast und wenn du mit einer Website Geld verdienen willst. Und dazu gehört es eben, Prioritäten zu setzen. Deswegen kommst du einfach manchmal in eine Situation, in der du nicht alles auf einmal schaffen kannst. Auch wenn du weißt, dass dein Onlinemarketing wichtig ist, ist dein Kerngeschäft dir vielleicht gerade noch wichtiger.

 

Das ist so ähnlich wie bei einem Wäscheständer, der bei dir zu Hause rumsteht: Du kommst immer daran vorbei. Die Wäsche ist schon seit drei Tagen trocken, und du denkst dir jedes Mal: „Die Wäsche sollte ich eigentlich längst aufgehängt haben.“ Und jedes Mal kommt dieses dumme Gefühl, wenn du an dem blöden Wäscheständer vorbeigehst, weil du immer wieder siehst, dass du es immer noch nicht geschafft hast.

Du bist unzufrieden mit dir. Dich nervt dieser dumme Wäscheständer. Aber du hast hier und jetzt keine Zeit, diese Aufgabe zu erledigen.

 

Wie kannst du mit solchen Situationen am besten umgehen?

Damit kannst du im Onlinemarketing genauso umgehen wie mit deinem Wäscheständer: Du passt deine Priorisierung minimal an. Denn du musst doch gar nicht alles auf einmal schaffen!

Nimm dir einfach jedes Mal, wenn du am Wäscheständer vorbeigehst, genau ein Teil, leg es zusammen und räum es weg. Diese halbe Minute wirst du überhaupt nicht spüren. Du musst dich nur einmal überwinden und anfangen, aber nachher hast du es irgendwann geschafft, ohne wichtige Dinge stark zu vernachlässigen. Irgendwann ist auf einmal der ganze Wäscheständer leer, und deine ganze Wäsche ist weggeräumt.

 

Und genau so ist es auch im Onlinemarketing. Lass dich nicht von dem Gedanken ablenken, dass du statt kleiner Schritte genauso gut nichts tun kannst, weil man den Unterschied eh nicht spürt. Denn es ist genau anders herum.

Es ist in solchen Situationen wichtig, dass du diesen unangenehmem Gefühlszustand schnell loswirst, denn der blockiert dich und hindert dich am Vorankommen. Er hält dich nämlich davon ab, loszulegen und überhaupt irgendetwas zu schaffen. Statt dir zu einzureden, dass es ohnehin nicht perfekt wird, und dass du deswegen auch erst gar nicht anzufangen brauchst, ist es ganz wichtig, dass du dich dafür entscheidest, überhaupt was zu tun.

 

Rechne das mal durch: Wenn du einfach nur jeden Tag fünf Minuten etwas für dein Onlinemarketing tun würdest, sparst du die Zeit, weil du dich nicht immer wieder ins Thema einarbeiten musst, wie das bei größeren Zeitabständen der Fall wäre, denn du weißt ja meistens noch, was du am Vortag getan hast. So kannst du in einem Monat viel mehr schaffen, als du vielleicht gedacht hättest. Rechne mal die ganzen Fünf-Minuten-Aufgaben zusammen. Dann kommst du locker auf mindestens anderthalb Stunden, die du ins Onlinemarketing investierst, ohne es wirklich zu spüren. Am Stück hättest du diese 1,5 Stunden wahrscheinlich nicht so bereitwillig investiert, weil du dich jeden Tag aufs neue gefragt hättest, wo du denn heute diese anderthalb Stunden hernehmen sollst.

 

Brich also alles runter, zerteil deine Aufgaben in klitzekleine Teile, und nimm dir vor, jeden Tag einen ganz kleinen Schritt zu machen. Nimm dir vor, dir für jeden Tag nur so viel Zeit dafür einzuplanen, wie sie rückwirkend gar nicht ins Gewicht fallen würde. Nimm dir Zeit, um deine Ziele entspannt zu erreichen. Und nach einigen Wochen wirst du selbst staunen, was du alles geschafft hast.

 

Versuch das einmal, und wenn es auf Biegen und Brechen für sich auch auf diese Weise nicht funktioniert, dann ist vielleicht der Punkt gekommen, wo du entweder tatsächlich für dich entscheiden musst, dass dein Marketing zukünftig eine geringere Priorität bekommen muss (was riskant sein könnte). Wenn es dir aber wichtig ist, und du es auch mit diesen Tipps einfach zeitlich nicht schaffst, dann denk tatsächlich über Outsourcing nach.

 

Ganz wichtig ist nur bei all diesen Wegen, dass DU zuerst eine Entscheidung triffst, wie wichtig dir dein Onlinemarketing ist, wie sinnvoll und wirtschaftlich die jeweiligen Lösungswege für dich sind und dass du dann tatsächlich loslegst. Und dann wirst du sehen, dass du auch mit einem Aufwand, den du mehr oder minder kaum spüren wirst, vorankommst. Zwar in kleinen Schritten, aber du wirst vorankommen. Und das sollte dein Ziel sein.

 

Jetzt bist du dran: Was sind deine „Eigentlich sollte ich“-Aufgaben im Onlinemarketing, und wie gehst du damit um?

Sonja Gottschalk Über den Autor

Ich helfe Marketing-Entscheidern, ihren Online-Erfolg durch effizientes Marketing zu steigern. Zu meinen Kunden zählen sowohl Arztpraxen und Kleinunternehmer als auch bekannte E-Commerce-Größen. Im Onlinemarketing bin ich seit 2001 zuhause.

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