fbpx
Mehr Umsatz durch Onlinemarketing

Dein Fahrplan für mehr Umsatz in unsicheren Zeiten durch Onlinemarketing

Wenn du deine Umsätze nicht vollständig online generierst, dann wird dein Business gerade auf eine harte Probe stellt, und Überstunden, Existenzängste und Verzweiflung bestimmen vielleicht seit einem knappen Jahr deinen „neuen“ Arbeitsalltag.

 

Kunden, die bisher immer auf dich zugekommen sind, bleiben aus, und es ist ungewiss, wann sich alles wieder normalisiert.

 

Ich will dir ein paar Tipps geben, wie du deine Lage verbessern und wieder Oberwasser gewinnen kannst, ohne dass du auf die Rückkehr zu Normalität warten musst.

 

Tipp 1: Raus aus der Opferrolle

 

Auch wenn es natürlich zum großen Teil so ist: Versprich dir, ab heute keine Gedanken mehr daran zu verschwenden, dass du ein Opfer der Gesamtsituation bist, dass die äußeren Umstände an deiner Lage schuld sind oder Ähnliches, denn das kostet ZU viel Energie, die du jetzt dafür brauchst, den Spieß herumzudrehen und dich von der passiven Opferrolle zu lösen und aktiv zu werden, um aus deiner Situation das Beste zu machen.

 

Tipp 2: Hör auf deine Kunden, und pass dein Geschäftsmodell an

 

Dein Geschäftsmodell und deine Marketingmaßnahmen, die jetzt gerade in der Krise vielleicht versagen, sind nicht die Wege, die dir aus der Krise heraushelfen werden. Überleg dir darum, wie du (legal!) die momentanen Einschränkungen umschiffen kannst, indem du neue, alternative Wege findest, deinen Kunden zu helfen. Denn auch deine Kunden stellt die Krise vor neue Herausforderungen, für die du eine Lösung entwickeln und anbieten kannst.

 

Bist du Frisör und darfst nicht oder nur eingeschränkt arbeiten? Biete virtuelle Beratungstermine an, stelle deinen Kund:innen Farbsets oder Pflegesets zusammen und biete deinen Kunden Lösungen an, wie sie mit deiner Unterstützung durch diese Zeit kommen.

 

Besitzt du ein Restaurant? Wenn du E-Mailadressen deiner Kunden hast, schicke Ihnen (natürlich nur mit deren Einverständnis) deine aktuelle Tageskarte und biete ihnen Anreize, bei dir abends das Essen abzuholen.

 

Du bist Einzelhändler? Nutze kostenfreie Terminvereinbarungstools wie z.B. die Terminvereinbarungstools von Facebook, damit du weniger telefonieren musst und dich auf die wenigen Kunden konzentrieren kannst, die gerade wieder deinen Laden besuchen dürfen. Biete virtuelle Ladentouren und Beratungen an, denn auch wenn sich das Konsumverhalten verändert hat, gibt es immer noch genauso viele Geburtstage, Feiertage und Anlässe, anderen eine Freude zu machen, die Wohnungsrenovierung endlich in Angriff zu nehmen oder z.B. den Garten zu verschönern.

 

Berätst du Kunden, bist du Trainer oder Musiklehrer? Das alles geht zu 95% auch online. Biete Videotrainings an, Online-Nachhilfe usw. Vielleicht ist das alles am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber es funktioniert. Tools wie zoom können dir dabei eine große Hilfe sein.

 

Ist für dein Business eine Community wichtig? Veranstalte virtuelle Treffen und bleib mit deiner Zielgruppe in Kontakt und nutz diese Gelegenheiten, auf deine Angebote aufmerksam zu machen.

 

Du hast ein Hotel oder einen Gasthof? Verkaufe Gutscheine und Urlaubspakete, mit denen sich deine Zielgruppe ein kleines bisschen Urlaub nach Hause holen kann.

 

Bei allem, was du ab sofort online anbietest, hast du den zusätzlichen Vorteil, dass du auf einmal eine größere Zielgruppe bedienen kannst, was dir neue Möglichkeiten eröffnet.

 

Tipp 3: Geh du aktiv auf deine Kunden zu, wenn deine Kunden gerade nicht zu dir kommen (dürfen)

 

Es ist wichtig, dass du ein Werbeeinverständnis von deinen Kunden einholst, um sie per E-Mail / Telefon / Post über deine Angebote zu informieren. Kommen deine Kunden nicht auf dich zu, kannst du dann auf sie zugehen, was dich unabhängiger von den äußeren Umständen macht.

 

Ein Beispiel: Mein Lieblingsgartencenter hatte während des Lockdowns geöffnet, aber ich habe das erst spät und durch Zufall erfahren. Warum? Dort gibt es keine Kundendatenbank o.ä., so dass das Gartencenter nur sehr begrenzte Möglichkeiten hatte, mich darüber zu informieren. Als ich dann da war, waren mehr Verkäufer als Kunden da, denn offensichtlich wusste niemand Bescheid, dass das Gartencenter geöffnet hat. Hätte ich eine E-Mail bekommen, wäre schon viel früher wieder dort gewesen.

 

Hast du die E-Mailadressen und das Einverständnis deiner Kunden, schreib sie also an, biete ihnen einen Mehrwert und informiere über deine Angebote.

 

Tipp 4: Das 1×1 für mehr Kunden & Umsatz in unsicheren Zeiten

 

Das ist in der Theorie vielleicht alles leichter gesagt als getan, darum hier ein kleiner Fahrplan in Kurzfassung, wie du deine Kunden ansprichst, wenn du noch keine Genehmigung hast, sie mit Werbe-E-Mails etc. zu kontaktieren.

 

  1. E-Mailsoftware: Such dir einen E-Mailanbieter wie z.B. Cleverelements, Active Campaign oder Mailchimp, mit dem du deine Kunden professionell erreichen kannst. (Mach das nicht mit Outlook oder Gmail, denn das wird – in Kurzfassung – nicht funktionieren.) – Du hast das noch nie gemacht? Keine Sorge: Alle Anbieter stellen einfache Tutorials bereit, mit denen du das lernen kannst.
  2. Anreize: Denk dir einen Anreiz aus, den jeder neue Abonnent von dir bekommt, z.B. eine Gratis-Cola bei der nächsten Pizza-Abholung, einen kleinen Rabatt auf den nächsten Einkauf im Laden, ein kleines Zusatz-Geschenk im Wert von X beim nächsten Einkauf (du hast bestimmt Ware aus der letzten Saison übrig, die sich dazu eignet). – Apropos Pizza: Wie wäre es dann bei der Abholung mit noch einem Angebot? Vielleicht eine vorab zu zahlende 10er-Karte (die natürlich einen schönere Namen braucht 😉), mit der man 10 Gerichte zum Preis von 9 oder 8 bekommt?
  3. Werbung: Investiere in Werbung bei Google Ads (Tipp: mein Startbudget-Planer) oder Facebook, wo du anhand von Interessen und/oder demografischen Angaben festlegen kannst, dass nur deine Wunschzielgruppe deine Werbung sieht. – Und vergiss dein Schaufenster nicht: Hier bietet sich ein prominenter Hinweis an, wo man deinen Newsletter abonnieren kann und welches Dankeschön man im Gegenzug geschenkt bekommt.
  4. Konvertieren und verkaufen: Hast du deine ersten E-Mailadressen gesammelt, kannst du starten und deine Kundschaft (wieder) zu dir holen. Achte darauf, dass deine Kontaktdaten und ggf. der direkte Link zur Terminvereinbarung in deinen E-Mails immer im Vordergrund stehen und gut sichtbar sind, damit es zum Nobrainer für deine Kunden wird, nach dem Newsletter-Abo den nächsten Schritt zu gehen und zu kaufen.

 

So kannst du nach und nach wieder Oberwasser gewinnen und dich unabhängiger von äußeren Umständen machen.

Allerdings sollte das keine Pandemie-Eintagsfliege sein, sondern deine Basis für ein neues, unabhängigeres, erfolgreicheres Marketing: Denn langfristig wirst du auch unter normalen Umständen viel erfolgreicher sein, wenn du diese Maßnahmen dauerhaft in dein Marketing aufnimmst.

 

Diversifikation im Marketing

Ich habe dir übrigens zunächst nur deswegen bezahlte Werbung empfohlen, weil du damit schnellere Erfolge erzielen kannst, die du besser steuern kannst.

Nichtsdestotrotz wird dein Marketing langfristig viel effizienter, wenn du kostenlose (organische), langfristigere Maßnahmen wie die Suchmaschinenoptimierung (um besser in den kostenlosen Google-Ergebnissen gefunden zu werden) oder Content-Marketing auf Instagram und Facebook hinzunimmst.

 

Lern in meinem kostenlosen Crashkurs, wie du besser in Google gefunden wirst!

 

Wenn du dich bisher kaum um die Suchmaschinenoptimierung gekümmert hast, weil dir das Thema bisher zu technisch und zu kompliziert war, dann sei bei meinem kostenlosen 5-Tage-Crashkurs „Mach deine Webseite sichtbarer in Google“ teil, denn da lernst du ab dem 17.05. genau das! Und zwar ohne, dass du dazu Vorkenntnisse brauchst!

 

Hier geht es zur Anmeldung und zu allen weiteren Infos: https://www.sonjagottschalk.de/crashkurs

 

Oben habe ich schon ein paar Beispiele gebracht, aber lasst uns gerne hier weitere Beispiele sammeln, die anderen helfen und als Inspiration dienen können:

Schreibe in die Kommentare, welche kreativen Lösungswege du gefunden hast, um für dein Business das beste aus der aktuellen Situation zu machen, und teil diesen Beitrag!

Wie hast du dein Onlinemarketing und/oder deine Angebote angepasst, um mit den aktuellen Herausforderungen besser umzugehen, und was sind deine Learnings daraus?

 

(Alle Links und Tipps in diesem Beitrag sind Empfehlungen, für die ich keine Gegenleistung erhalte.)

Sonja Gottschalk Über den Autor

Ich helfe Marketing-Entscheidern, ihren Online-Erfolg durch effizientes Marketing zu steigern. Zu meinen Kunden zählen sowohl Arztpraxen und Kleinunternehmer als auch bekannte E-Commerce-Größen. Im Onlinemarketing bin ich seit 2001 zuhause.

4 Kommentare
  • Liebe Sonja, vielen Dank für diese großartige Zusammenfassung und Inspiration. Ich denke, dass da tolle Tipps für jeden Bereich dabei sind. Wer jetzt noch nicht online ist, hat meiner Meinung nach ohnehin ein Problem in der Zukunft – wenn nicht schon jetzt. Wie lange können sich Unternehmen (noch) leisten nicht online aktiv zu sein? Tatsächlich habe ich mein komplettes Beratungsbusiness inklusive aller Workshops und Trainings in den virtuellen Raum gelegt. Es gibt eigentlich nichts was nicht funktioniert. Von Organisationsaufstellungen bis hin zu Strategieworkshops mit Lego funktioniert alles online. Ich habe im letzten Jahr so vieles gelernt, von digitalen Whiteboards, über E-Mail-Marketing und Onlinekurse. Und das ist wirklich für jeden möglich. Daraus ist auch mein neues Business Agility Bootcamp entstanden. 3 Live-Online-Workshops für Unternehmen, die agiler und damit zukunftsfähiger werden wollen. Mehr dazu unter https://www.growth-factory.at/workshopreihe/ Das Bootcamp findet ab dm 21.4. statt.
    Liebe Grüße
    Bianca

    22. März 2021at12:34
    • Sonja
      Antworten

      Danke für die interessanten Einblicke, liebe Bianca. Ja, da hast du vollkommen Recht! 🙂 Ich wünsch dir ganz viel Erfolg mit dem Bootcamp!!!

      22. März 2021at13:13
  • Wahnsinn! Vielen DANK für die Auflistung dieser ganzen, wirklich tollen und wertvollen Tipps! Da kann sich jeder für sein Business etwas raussuchen und entsprechend umsetzen! Wirklich klasse! Ich habe das letzte Jahr auch genutzt, um noch mehr online zu machen. Alle Beratungen und Coachings laufen schon lange online, so wird die Zielgruppe aus Lokal einfach vergrößert. So habe ich heute Kunden im gesamten DACH Raum. Gutscheine werden mehr und mehr gefragt, zum Beispiel jetzt zu Ostern ist es immer toll, z.B. eine Stunde Karrierecoaching zu verschenken. Auch deine anderen Tipps werde ich mir noch anschauen, und zum Crashkurs habe ich mich auch angemeldet. Die Website darf gerne noch sichtbarer werden! Danke Sonja!

    24. März 2021at12:44
  • Sonja
    Antworten

    Vielen lieben Dank, Bianca, und ganz herzlich willkommen im Crashkurs! 🙂 Schön, dass du dabei bist.
    Es ist wirklich toll zu sehen, was für super Ideen du hast, dein Business mehr und mehr zu digitalisieren.

    25. März 2021at17:05

Schreiben Sie einen Kommentar!

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.