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Umrechnungstabelle für px nach em (CSS) zum Downloaden

Ich muss mich nicht besonders oft mit CSS befassen. Wenn das aber – z.B. bei Blitzanpassungen von Landingpages, für die sich kein Briefing lohnt – doch der Fall ist, erwische ich mich oft dabei, wie ich für jeden einzelnen Fall die px-Werte in em-Werte umrechne, statt mir einmal eine übersichtliche Umrechnungstabelle zu erstellen.
Um zukünftig damit keine Zeit zu verschwenden – denn das kommt ja doch immer mal wieder vor –, habe ich mich jetzt doch mal dazu hinreißen lassen, eine ordentliche Tabelle zu erstellen:

Falls Sie die Tabelle auch gebrauchen können, finden Sie hier den Download-Link zum PDF: px-nach-em-Umrechnung.

EPC-Rechner: Wann lohnt sich ein Partnerprogramm für Affiliates?

Viele Affiliates suchen sich ihre Merchants nach inhaltlichen Gesichtspunkten aus und stellen per Trial-und-Error-Verfahren fest, ob sich die Partnerschaft lohnt. Sicher ist die thematische Nähe der Angebote des Merchants zur Affiliate-Webseite immer eine Grundvoraussetzung, dennoch gibt es ein paar Orientierungshilfen, die das Affiliate Business leichter planbar machen. Dazu gehört z.B. der EPC bzw. der EPHC.

Der EPHC steht für „Earnings per 100 Clicks“ und beschreibt, wie viele Provisionen die Affiliates eines bestimmten Merchants im Durchschnitt für 100 generierte Klicks auf dessen Werbemittel erhalten. Der EPC steht für den Betrag, den Affiliates durchschnittlich für einen Klick erwarten können. Da es sich bei Letzterem oft nur um Cent-Beträge handelt, ist der EPHC eine Kennzahl, mit er es sich leichter rechnen lässt. Oft wird der EPC auch als Synonym für den EPHC verwendet. Man erkennt dann i.d.R. an seiner Höhe, um welche Kennzahl es sich handelt.
Nicht alle Affiliate-Netzwerke oder Merchants weisen einen EPC bzw. einen EPHC aus. Bei Belboon, Commission Junction oder Tradedoubler findet man die Angabe eines EPC jedoch für die meisten Programme. Hier z.B. ein Beispiel der Top-Programme bei CJ kurz vor Weihnachten:

Häufig wird hier zwischen einem 7-Tage-EPC und einem 30-Tage-EPC oder einem 3-Monats-EPC unterschieden. Erscheint ein Programm auf den ersten Blick nicht lukrativ, lohnt es sich oft, den EPC im Auge zu behalten, um das Affiliate Programm evtl. in Zeiten zu bewerben, in denen der EPC ansteigt. Bei vielen Programmen mit saisonalen Angeboten ist das der Fall.

Einflüsse auf die Höhe des EPC

Die folgenden Faktoren wirken sich positiv auf die Höhe des EPC aus:

  1. Die Produktpreise: Hochpreisige Angebote bieten generell bessere Chancen auf einen hohen EPC.
  2. Die Produktvielfalt: Kunden kaufen generell mehr bei höherer Diversifikation im Shop des Merchants. Wer z.B. kurz vor Weihnachten ein Buch bestellt und ohnehin auf der Suche nach einem pasenden Technik-Präsent ist, wird wahrscheinlich zunächst bei Amazon.de nach beidem suchen, um Versandkosten zu sparen.
  3. Die Conversion Rate Klar.
  4. Der inhaltliche Fit von Angebot und Zielgruppe: Wie zu Anfang erwähnt, wählen die meisten Affiliates die Programme nach diesem Kriterium aus, denn das tollste Angebot erzielt bei der falschen Zielgruppe keine Sales.

Der optimale EPC

Wie hoch muss nun der EPC sein, damit es sich aus Affiliate-Perspektive rentiert, an einem Partnerprogramm teilzunehmen?
Das hängt ganz einfach davon ab, wie viel von den Provisionen nach Abzug der Kosten übrig bleibt, die durch die Bewerbung des Programms anfallen. Wenn ich als Affiliate ein Programm mit Google AdWords bewerben will, muss mein EPC logischerweise größer sein als mein CPC bei Google AdWords. Ansonsten mache ich Verluste oder komme bei Null raus.
Wenn man also über die Teilnahme an einem Partnerprogramm nachdenkt, ist der im Netzwerk angegebene EPC eine gute Hilfe bei der Entscheidung für oder gegen ein Programm. Dabei sollte man allerdings nicht außer Acht lassen, dass dieser Wert meistens über alle Affiliates hinweg berechnet wird, so dass er im Einzelfall durchaus höher sein kann – oder niedriger. Daher dient der ausgewiesene EPC immer nur als Richtwert. Langfristig sollte man als Affiliate regelmäßig die EPCs seiner Merchants auf individueller Ebene auswerten und sie miteinander vergleichen, um zu überprüfen, ob die Bewerbung eines Programms sich wirklich lohnt.

Um Ihnen Letzteres zu erleichtern, finden Sie im Folgenden ein Tool zur Berechnung des EPC, mit dem Sie die Rentabilität eines Partnerprogramms in Abhängigkeit von bestimmten Marketingmaßnahmen grob bewerten können. [Beim Rechner stammt allerdings nur die Idee und nicht die – um einiges aufwändigere – Umsetzung von mir: Vielen, vielen Dank für deine Hilfe, Stefan!]

Online-Berechnung des EPC

EPC-Berechnung Suchmaschinenmarketing
Klicks: EPC:
Provisionen: CPC:
EPC: CTR: %
EPHC:
ohne Landingpage
EPC in die unteren Berechnungen übernehmen CPL:
Display Advertising SEO und weitere Kanäle
EPC: EPC:
TKP: Kosten:
CTR: % Leads:
CPL: CPL:

Anleitung und Erklärung

  • EPC-Berechnung: Tragen Sie hier einfach die generierten Provisionen und die Klicks ein. Der EPC kann dann auf Wunsch in die folgenden Berechnungen übernommen werden.
  • Suchmaschinenmarketing: Hier können Sie ausrechnen, ob ein Programm auch dann noch rentabel ist, wenn Sie es über SEM bewerben. Setzen Sie bitte in Abhängigkeit davon, ob Sie direkt von den Suchanzeigen in den Shop des Merchants verlinken oder eine Landingpage zwischengeschaltet haben, das Häkchen. Dann wird der CLP (= Cost per Lead) mit Ihrem EPC verglichen.
  • Display Advertising: Hier wird anhand Ihrer durchschnittlichen Klickrate überprüft, ob das Display Advertising zu einem bestimmten TKP bei Ihrem EPC rentabel ist.
  • SEO und andere Maßnahmen: Hier wird der EPC ebenfalls mit dem CPL der jeweiligen Maßnahme verglichen.

Da das mein erster Post im neuen Jahr ist, möchte ich noch schnell die Gelegenheit nutzen und Ihnen allen ein frohes & gesundes neues Jahr und privat wie beruflich viel Erfolg für 2011 wünschen!

Sind Serviceleistungen für Kunden auch Marketingmaßnahmen?

Vor ein paar Tagen habe ich folgende Frage per Email bekommen:
“Hallo Frau Gottschalk,
ich bin heute das erste Mal auf Ihre Seite gestoßen und finde sie wirklich sehr informativ.
Zur Zeit befinde ich mich im ersten Studienjahr meines dualen Studiums. Ich studiere BWL mit der Fachrichtung Handel. Im Moment beschäftige ich mich mit Marketing und Marketingmaßnahmen von Unternehmen im Einzelhandel und bin auf eine Frage gestoßen, die ich mir leider nicht selber beantworten kann. Deshalb möchte ich diese Frage gerne an Sie weiterleiten mit der Hoffnung und Bitte, dass Sie sie mir beantworten können:
Sind Serviceleistungen für Kunden gleichzeitig auch Marketingmaßnahmen des Unternehmens?” Continue reading →

Kann Google selbst auf SEO verzichten?

Der Prophet ist im eigenen Land nichts wert. – Offenbar gilt das auch für Matt Cutts, dessen Kollegen sich vielleicht vor dem Launch von boutiques.com dieses Video hätten ansehen sollen:


[Ich liebe dieses Video allein schon deswegen, weil Matt Cutts laut und deutlich sagt, dass Meta-Keywords von Google ignoriert werden: Das klare Aus für alle Meta-Keyword-Fanatiker, die einen hin und wieder darauf hinweisen, dass man die Angabe der Meta-Keywords "vergessen" hat. Danke.]

Boutiques.com ist eine neue Social Shopping Plattform von Google, die vorgestern in der Beta-Version gelaunched wurde. [Greg Sterling hat alle Infos dazu im Search Engine Land Blog zusammengefasst.]

Eigentlich erwartet man von Google schon, dass die Seite zumindest grob optimiert ist, oder? Schaut man sich die Seite allerdings an, erlebt man gleich zwei Überraschungen: Sie sieht 1. gar nicht “googlig” aus und ist 2. nicht suchmaschinenoptimiert. – Absolut gar nicht!

Offenbar ist das nicht nur mir aufgefallen… Continue reading →