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SEO für Falschschreibweisen

In vielen Fällen – insbesondere bei generischen Keywords – ist die Suchmaschinenoptimierung für Falschschreibweisen sinnvoll. Denn immer kann man sich nicht darauf verlassen, dass Google die richtige Schreibweise und auch die gewünschten Ergebnisse zu Letzterer vorschlägt:

Bevor Sie das Thema „SEO für Falschschreibweisen“ in Angriff nehmen, sollten Sie herausfinden, welche Falschschreibweisen für Sie relevant sind, um abzuschätzen ob sich Ihr Vorhaben lohnt. Das können Sie teilweise anhand Ihrer eigenen Webanalytics-Daten feststellen, die Ihnen Informationen zu häufigen Suchanfragen Ihrer Besucher liefern oder über externe Tools wie Sistrix o.ä.. Wenn man beides nicht nutzt oder damit zu keinem Ergebnis kommt, kann man seine AdWords-Berichte nach Suchanfragen analysieren. Werden Sie auch hier nicht fündig, können Sie sich anhand des Keyword-Tools auf Basis von Suchanfragen einige Falschschreibweisen vorschlagen lassen. Führt selbst das zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis, bleibt Ihnen als letzter Ausweg nur das Trial- und Error-Prinzip: Generieren Sie mit dem Keyword Typo Generator in paar mögliche Vertipper und testen Sie anschließend mit Google Insights for Search das Suchvolumen. Diese Variante ist wenig zielführend, weil sie sehr aufwändig ist, und bei ähnlich klingenden Worten müssen Sie immer noch persönlich aktiv werden. Darum lohnt es sich nur selten, hier extrem viel Zeit rein zu investieren. In manchen seltenen Fällen lohnt sich auch ein Blick in bestimmte Suchanfragen-Toplisten wie hier bei Yahoo.

Ein großer Teil der Suchmaschinenoptimierung beruht – stark vereinfacht – bekanntlich auf folgendem Schema: Google liest einen Text auf meiner Webseite oder in Links auf externen Webseiten, die zu meiner Seite verlinken, und schiebt meine Seite dann in eine bestimmte Keyword-Schublade. Theoretisch kann ich meine Webseite also für Falschschreibweisen optimieren, indem ich sie oft genug auf die Webseite schreibe. – Theoretisch. Wenn das aber ein Kunde sieht, wirkt das sehr unbeholfen; um nicht zu sagen unseriös. Denn wenn ein Shop noch nicht einmal die deutsche Rechtschreibung beherrscht… Nun ja. Vielleicht könnten Sie Ihre Keywords unten im Footer bzw. am Seitenende unterbringen, denn da schauen ja nur wenige Kunden hin, oder? Sie würden ja auch keinen Maßanzug und Gummistiefel dazu tragen, also lassen Sie auch das.

Einige von Ihnen kommen jetzt ganz bestimmt auf die Idee, man könne den Text verstecken. Nur ein bisschen. Heller Text auf weißem Hintergrund ist allerdings auch ein No-Go. Bemerkt Google solche Praktiken, haben Sie ganz schnell das Gegenteil von dem erreicht, was Sie erreichen wollen, denn diese Praktiken werden von Suchmaschinen abgestraft, falls Sie erwischt werden. Langfristig also keine brillante Idee. Weniger riskant, aber dafür etwas teurer ist die Auslagerung dieser Aktivität an eine Agentur oder anderweitige Externe wie z.B. Affiliates. Diese können dann suchmaschinenoptimierte Landingpages für Falschschreibweisen erstellen, mit denen sie quasi für Sie werben. Das ist weder im Hinblick auf Google-Abstrafungen bedenklich, noch erleidet Ihre Marke oder Ihr Unternehmen einen Imageschaden wegen orthografischer Defizite, denn Sie müssen die Falschschreibweisen-Landingpages nicht selbst registrieren und es fällt nicht negativ auf Sie zurück, wenn jemand anderes mit einem orthografisch katastrophalen Ankertext auf Ihre Seite verlinkt. Je nach IP-Adresse der Landingpages bringt das noch weitere positive Effekte mit sich. Nun können Sie aber nicht unendlich viele externe Domains kaufen und Agenturen und Affiliates mobilisieren, weil es je nach Zielgruppe eine sehr große Anzahl an möglichen Varianten geben kann, Ihre Keywords falsch zu schreiben. Häufig handelt es sich dann auch um Longtail-Keywords, bei denen es sich nicht immer lohnt, die Seite gezielt für jedes dieser Keywords separat zu optimieren. Das müssen Sie dann eben im Einzelfall abwägen.

In solchen Fällen gibt es immer noch ein paar andere Methoden, um Ihre Seite ohne großartige Imageschaden oder Google-Penalty für Falschschreibweisen zu optimieren:

  1. Kundenbewertungen
  2. User-generated Content
  3. Optimierung der Bilder
  4. Keywords in den URLs
  5. Alt- und Title-Tags
  6. Widgets
  7. Linkbait

Der einfachste Weg ist sicherlich die Integration von Kundenbewertungen und ähnlichem user-generated Content auf Ihrer Seite. Wenn ein Kunde sich in der Bewertung vertippt, dürfen Sie sich freuen, denn damit betreibt er unwissentlich Falschschreibweisen-SEO für Sie. Haben Sie eine Zielgruppe, eine Webseite oder ein Produkt, bei dem Kundenrezensionen auf Ihrer Seite nicht praktikabel sind, können Sie immer noch dazu übergehen, die Bilder auf Ihrer Seite für Falschschreibweisen zu optimieren, indem Sie die Dateinamen der Bilder dafür nutzen. Sie können Falschschreibweisen in Verzeichnisnamen bzw. in URLs einbauen oder – wenn Sie mutiger sind und glauben, dass Ihre Kunden selbst das nicht merken – die Alt-Tags der Bilder oder den Title-Tag zur Optimierung nutzen. Brauchen Sie Backlinks mit Falschschreibweisen, können Sie diese theoretisch entweder einkaufen – auf eigene Gefahr, denn Google, Bing & Co. verbieten das bekanntlich – oder Sie versuchen, durch Widgets Backlinks zu generieren, wobei beides entweder riskant oder nicht besonders wirkungsvoll ist. Linkbait ist eine weitere Möglichkeit, sofern Sie sich quasi darauf verlassen können, dass sich jemand im Ankertext vertippt, wenn er Ihre Webseite verlinkt.

Die Liste der Möglichkeiten ist längst nicht vollständig, und ich bin gespannt, welche Methoden Ihnen noch einfallen.

[Foto: MMchen / photocase.com]

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Klaus Schwope: Marken-Kommunikation in Bewegung – setzt Online-Video-Werbung zum Siegeszug über TV-Werbung an?

Klaus Schwope hat – wenn man so will – schon etwas Werbefilm-Geschichte geschrieben: so erfand er als Creative Director bei JWT, Frankfurt zum Beispiel die legendäre Kitkat Chunky-TV-Werbung mit einem indischen Taxifahrer oder einem Uhren verkaufenden Rasta-Mann.
Nun aber hat er mit „nutcracker“ ein neuartiges Konzeptbüro für TV- und Online-Video-Werbung gegründet.
Damit will der Kreative sein Marken- und Werbefilm-Know-How im boomenden Online-Video-Bereich einbringen und vor allem für gute, eigenständige Ideen sowie professionelle, „auch filmisch niveauvolle“ Umsetzungen kämpfen. Sie finden ihn unter anderem bei XING, LinkedIn, behance oder erreichen ihn unter info@nutcracker-concepts.de.


Als ich im April dieses Jahres loslegte und das Unternehmen „nutcracker – Konzeptbüro für TV- und Online-Video-Werbung“ in Angriff nahm, wusste ich ehrlich gesagt gar nicht so genau worauf ich mich da eingelassen hatte.
Den regelrechten Hype um das Thema „Online-Video-Werbung“ verfolgte ich zwar schon seit längerem fasziniert und erstaunt – doch dieser hörte sich dann regelmäßig in den Konfis grosser Konzerne so an: Online-Video-was? Was machen Sie da genau? Wie heisst das? Wozu braucht man das?
Ganz ehrlich geschrieben – einige wenige Marketing-Manager haben es noch immer nicht mitbekommen oder begriffen: Online-Video kommt. Und zwar gewaltig! Rund eine Milliarde Videos werden täglich bei YouTube abgerufen, 44% der Deutschen tun es regelmäßig und allein das Video-Banner verzeichnet Wachstumsraten von jährlich fast 300% (Quelle: Internet trends, Microsoft 2009).

Dieser rasanten Entwicklung muss sich eigentlich jede Marke, jedes Unternehmen das in Zukunft noch irgendeine Rolle spielen will, stellen – und zwar schnell.
Dass dies vor allem effizienter als im TV geschehen kann zeigt eine ganz aktuelle Nielsen-Studie, die in Zusammenarbeit mit Microsoft entstand. Sie belegt nachweislich, dass Online-Videowerbung bessere Ergebnisse als TV-Werbung erzielt.
Gründe dafür sehen die Nielsen-Forscher in einem von Haus aus stärker eingebundenen Publikum sowie hochwertigen Werbeumfeldern, in denen Werbung exclusiv neben Content präsentiert wird.
In der 18 Monate andauernden Studie wurden 951 Werbeschaltungen von 238 Marken ausgewertet. Der Erinnerungswert von Online-Videowerbung lag dabei sage und schreibe 19 Prozentpunkte höher als der der gleichen Werbung in TV! (Quelle: advertising.microsoft.com)

Kampagnen, die sowohl als TV- als auch Online-Video-Werbung intelligent miteinander verknüpfen sind momentan die absoluten „Abräumer“ – denn erstens erreichen diese wirklich alle Zielgruppen(den guten, alten TV-Zuschauer und den hippen User) und zweitens erzielt man einen sehr wirksamen Synergie-Effekt.
Wer die Werbung Online oder im TV wieder vorfindet, fühlt sich innerlich bestätigt bzw. entdeckt je nach Kampagne online noch viele, weitere interessante Bewegtbild-Inhalte. Zugegebenermassen ist dies jedoch eine kostspielige Angelegenheit.

Kommen wir nun mal etwas zum praktischen Teil. Denn an dem Punkt TV-Spot und oder Online-Video-Spot stellt sich natürlich auch die Frage, ob es sinnig ist mit ein und demselben Spot beide Kanäle zu bedienen. Und diese lässt sich aus meiner Sicht mit einem eindeutigen NEIN beantworten: einem User genau den gleichen Spot vorzusetzen, den er schon aus dem TV kennt, mag zwar Marktforscher und old-school-Mediaplaner erfreuen, vernachlässigt jedoch die Möglichkeiten des Online-Videos sträflichst.
Je nach Kampagne und Plattform hat man im Netz doch die viel größere Spielwiese für eine Kampagne und Bewegtbild-Inhalte. Immer mehr Konzerne gehen ja mittlerweile auch den sinnvollen Weg erst ihre Online-Video-Kampagne zu entwickeln und dann noch über TV nachzudenken – was aus konzeptioneller Sicht oberste Pflicht ist. So ungerne es manche hören, aber der TV-Spot wird in naher Zukunft nur noch ein „Nebenprodukt“ sein, welches man locker aus der Vielzahl an gedrehten Einstellungen und des Footages einer Online-Video-Kampagne produzieren kann.
Dann allerdings bitte nicht so wie die Kollegen von Ogilvy Paris mit Dita von Teese für Perrier – eine zugegebenermaßen für Kerle nette, interaktive Online-Video-Microsite – aber TV-Spots, die kein Mensch versteht. Hier daher nur die Microsite – (erst ab18!!!): www.perrierbydita.com.

Wie es dagegen perfekt funktioniert zeigt ganz aktuell die von Heimat, Berlin erdachte Online-Video Kamagne „Das grenzenlose Haus“. Dazu muss man sich zwar wirklich etwas Zeit nehmen, wird aber – meiner Meinung nach – reichlich belohnt:

Der klassische TV-Spot beschränkt sich hier schlauerweise nur darauf den Film in Trailerform anzukündigen und ins Netz zu verweisen statt unverständliche Nebengeschichten aufzumachen oder dann doch noch zu versuchen irgendwelche Sonderangebote an den Mann zu bringen. Sehr gut gemacht – von Kunde und Agentur!

Doch um mit den Möglichkeiten von Online-Video viel zu erreichen, muss man nicht immer unbedingt gleich hollywoodmäßige Fime produzieren und mit aufwändigen Kampagnen verbreiten. Mit etwas Originaliät, Mut und einer sehr guten Idee kann man sogar zum Beispiel ein so wahnsinnig aufregendes Produkt wie Bettmatratzen zum Sehgenuss werden lassen – wie dieses Beispiel zeigt und über 900.000 Views auch eindrucksvoll bestätigen: Weiterlesen »

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Gewinnspiele als Marketing-Maßnahme I: Gestaltung, Wirkungen und Teilnehmer

Wie gestaltet man Gewinnspiele im Marketing am besten? Welche Marketingziele kann man mit Gewinnspielen erreichen? Und wer nimmt überhaupt an Gewinnspielen teil?

Mit diesen Fragen habe ich mich im Rahmen meiner Diplomarbeit beschäftigt, die ich über den Einsatz von Gewinnspielen im Marketing geschrieben habe.
Im Laufe dieser Woche werde ich die Ergebnisse meiner Diplomarbeit hier im Blog veröffentlichen, die für den deutschen Markt eine gewisse Praxisrelevanz besitzen. Den ersten Teil dieser Serie lesen Sie nun hier. [» Teil 2 | » Teil 3]

Teil 1: Die Gestaltung von Gewinnspielen

Gewinnspiele werden häufig anhand der Kriterien für die Gewinnvergabe in zwei große Kategorien eingeteilt: Glücksgewinnspiele und Leistungsgewinnspiele. Bei Glücksgewinnspielen hängt der Erfolg der Gewinnspielteilnehmer von einem zugrundeliegenden Zufallsereignis ab. Jeder Teilnehmer hat dabei die gleiche Chance auf einen Gewinn. Manchmal muss für die Teilnahme auch eine kleine Aufgabe gelöst werden, deren Lösung meistens mit wenig Aufwand in den Gewinnspielunterlagen abgelesen werden kann. Bei Leistungsgewinnspielen hängt der Erfolg der Teilnehmer von deren jeweiligen persönlichen Fähigkeiten ab. Diese Gewinnspielvariante hat also einen wesentlich stärkeren Wettbewerbscharakter, und die Konkurrenz der Teilnehmer untereinander rückt stärker in den Vordergrund. Für welche Variante man sich letztendlich entscheidet, hängt von der Zielgruppe ab. Generell werden Leistungsgewinnspiele und auch Gewinnspiele mit einem hohen Grad an Interaktivität häufiger von Konsumenten gemieden. Wer also seine Zielguppe nicht besonders gut kennt, sollte lieber einfache bzw. Glücks-Gewinnspiele veranstalten. Auch unter Kostenaspekten ist das oft vorteilhafter.

Was wollen Gewinnspieler gewinnen?

Gewinnspiele im MarketingDie Gewinnstruktur beschreibt bei Gewinnspielen die Anzahl der Preise, die Höhe der einzelnen Preise, die Anzahl der Gewinnebenen und die wertmäßigen Abstände zwischen den einzelnen Preisen. [Beispiel: 1 Auto, 10 Fitnessstudiomitgliedschaften und 100 Gutscheine = 3 Gewinnebenen.] In vielen Studien wurden Konsumenten nach ihren Präferenzen bezüglich der Preise gefragt. Mich wundert es nicht, dass Bargeld, Autos und Reisen bei freier Alternativenwahl ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen. In der Praxis ist hier jedoch Vorsicht geboten, denn eine solche Gewinnstruktur muss nicht immer optimal für den Veranstalter sein. Hohe Geldpreise sprechen in erster Linie Konsumenten an, bei denen Geldmotive ausschlaggebend für die Teilnahme sind. Für die Marke oder das Unternehmen, welches das Gewinnspiel veranstaltet, interessieren sich diese Konsumenten aber oft gar nicht.

Bei wissenschaftlichen Quellen tritt häufig das Problem auf, dass die Aussagen darin zwar zum Zeitpunkt der Durchführung der Studie stimmen, bis zur Veröffentlichung können allerdings Monate oder auch ein paar Jahre vergehen, so dass ich bei manchen Ergebnissen dann etwas skeptisch bin, wenn es darum geht, diese Ergebnisse 1:1 auf die Praxis zu übertragen. Aus dem Grund habe ich mal eine ganz unwissenschaftliche Methode genutzt, um zu vergleichen, ob sich an den Top3-Gewinnspielpreisen im Zeitverlauf etwas geändert hat:

Suchinteresse Gewinne und Gewinnspielpreise

Quelle: Google Insights for Search, 7.06.2010

Geld, Autos und Reisen gehören offenbar zumindest unter Google-Nutzern immer noch zu den beliebtesten Preisen. Wie die Grafik zeigt, gibt es aber auch andere Preise – wie iPhones oder Häuser –, die recht beliebt sind. [Punkt 10 ist jetzt nicht unbedingt so praktikabel...]

Wie gestaltet man die Gewinnstruktur am besten?

Im Hinblick auf die generelle Gestaltung der Gewinnstruktur gibt es einen theoretischen Ansatz zur optimalen Gestaltung von Gewinnspielen, den ich Ihnen hier nicht vorenthalten möchte. Vielleicht trifft er in der Praxis nicht immer 100%ig ins Schwarze; auf Grund seiner Einfachheit ist er aber auf jeden Fall als Orientierung brauchbar. Der Kern dieses Modells ist das folgende Entscheidungsschema: Weiterlesen »

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Ranking-Faktoren: SEO-Tipps als DIN A0 Poster

Vor einiger Zeit bin ich bei SEO.at auf eine IAB-Expertenumfrage aus der Schweiz gestoßen, in der die Stärke des Einflusses von 100 Faktoren auf das Suchmaschinenraking untersucht wurde. Da ich ähnlich wie einige von Ihnen nicht immer die 65 Seiten durchblättern möchte, wenn mich ein Detail interessiert, habe ich die Studienergebnisse grafisch aufbereitet.

SEO-Poster als PDF downloadenUpdate, 28.5.10: Sie können die Daten hier als DIN A0-Poster downloaden [PDF].

Update, 23.5.10: Für alle, denen das DINA 0-Poster etwas zu groß ist, habe ich die Faktoren mit amcharts.com in einem Chart zusammengefasst. Klicken Sie einzelne Datenpunkte an, oder zoomen Sie bestimmte Bereiche, um mehr Details zu sehen. Sollte Ihnen die Darstellung nun doch zu klein sein, können Sie sich hier die Ranking-Faktoren auf einer separaten Seite in Bildschirm- bzw. Fenstergröße ansehen.

Bitte laden Sie zuerst eine neue Version des Flash-Plyers herunter.

Generell sollte man sich die Studienergebnisse [PDF] ansehen, bevor man sich die Visualisierungen ansieht, weil die Relevanz und Funktionsweise der einzelnen Faktoren gut verständlich erklärt ist und ich die Beschreibungen einiger Datenpunkte sehr stark gekürzt habe, damit die gesamten Texte in den Graphen passen.

Ein paar Details habe ich trotz des Umfangs in der Studie vermisst. Letztere finden sich größten Teils in dieser SEO Checkliste wieder, die zugegebenermaßen auf den ersten Blick etwas abenteuerlich wirkt. Darin hat der Autor über die letzten Jahre sämtliche Rankingfaktoren zusammengetragen. Die Liste wird inhaltlich immer regelmäßig geupdated. – Bei der Liste sollten Sie allerdings selbst abwägen, wie sehr Sie sich auf die einzelnen Kriterien verlassen wollen. Praktisch sind dort auf jeden Fall die vielen Infos und Beispiele zu den negativen Einflussfaktoren, auf die die IAB-Studie nicht in dem Maße eingeht.

Update, 18.04.10: SEOmoz.org hat ebenfalls eine Umfrage zu den wichtigsten Ranking-Kriterien veröffentlicht.

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[Foto: jarts / photocase.com]

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Gewinnspiele als Marketing-Maßnahme III: Teilnehmer von Gewinnspielen

Teil 3: Teilnehmer von Gewinnspielen

Viele Unternehmen kennen zwar ihre Zielgruppe und wissen genau, wer ihre Produkte kauft. Geht es um das Thema Gewinnspiele, wissen jedoch die Wenigsten, wie affin ihre eigene Zielgruppe dafür ist. Dieser dritte und zugleich letzte Beitrag meiner Serie über Gewinnspiele befasst sich nun mit den Teilnehmern von Gewinnspielen.
[Hier geht es zu Teil 1 und Teil 2.]

Alter

Jüngere Konsumenten nehmen wesentlich häufiger an Gewinnspielen als ältere. Besonders bei den Konsumenten unter 20 Jahren ist das der Fall. Je jünger ein Konsument ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass er an einem Gewinnspiel teilnimmt. Im Übrigen zeigt sich auch im Vergleich mit ähnlichen Spielformen wie Lotto, Wetten oder Bingo, dass Promotiongewinnspieler immer jünger als die Spieler vieler anderer Glücksspielsarten sind.

Geschlecht

Bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Mehrere Studien kommen zu der Erkenntnis, dass Frauen generell häufiger an Gewinnspielen teilnehmen als Männer. Alle übrigen Studien kommen zu dem Ergebnis, dass das Geschlecht gar keinen Einfluss auf die Teilnahme an Gewinnspielen hat. Das hilft in der Praxis zwar nur ein bisschen, aber Frauen nehmen demnach mindestens genau so oft an Gewinnspielen teil wie Männer.

Bildungsniveau

Viele Studien kommen zu dem Ergebnis, dass die Teilnahme an Gewinnspielen negativ mit dem Bildungsniveau der Konsumenten zusammenhängt. Wenn man den Gedanken jetzt weiter verfolgt – naja, Sie wissen schon. Das Schöne an solchen Nachrichten ist, dass sie angenehmer klingen; je nachdem, womit man sie eben vergleicht. Das Bildungsniveau hängt z.B. positiv mit der Teilnahme an Promotiongewinnspielen und negativ mit der Teilnahme an Glücksspielen zusammen. Das ist kein Widerspruch zur obigen Tatsache: es bedeutet bloß, dass Gewinnspieler gebildeter als Glücksspieler sind. Das klingt fies, ist aber so. Die Spieler von Gewinnspielen sind übrigens auch gebildeter als die Spieler der vieler anderer Spielformen, in denen Glück eine Rolle spielt. Weiterlesen »

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