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Bessere Google Analytics Reportings mit minimalem Aufwand

Fast jeder Webmaster hat sich schon einmal mit Google Analytics auseinandergesetzt. Für den Einsatz gibt es drei schlagkräftige Argumente:

  • die schnelle Installation
  • die komfortable Anbindung an weitere Google-Dienste wie etwa AdSense, AdWords oder Webmastertools
  • und die kostenfreie Nutzung

Nun gibt es aber auch einige Argumente, die vielleicht auf den ersten Blick nicht unbedingt für Google Analytics sprechen: z.B. die Aufbereitung der Daten in Reportings und die eingeschränkte Erfassung von Verweisen anderer Suchmaschinen.

Glücklicherweise kann man den Google Analytics Code manuell erweitern und so dafür sorgen, dass die Inhalte in Reportings ansprechender gestaltet werden und dass standardmäßig fehlende Daten zusätzlich getrackt werden. Ich erkläre im Folgenden kurz wie.

Verbessern Sie die Darstellung Ihres Contents in Reportings

Normalerweise listet Analytics im Bereich Content > Seitenaufrufe die URLs der aufgerufenen Seiten auf. Wie das folgende Beispiel zeigt, ist das nicht immer hilfreich, denn wer kann schon anhand der Artikelnummer sofort erkennen, um welches Produkt es sich handelt?

Anzeige der Seitenaufrufe in Google Analytics

So ein Reporting spart weder Zeit, noch kann man es irgendwem vorzeigen. Entweder der Empfänger legt es ungelesen beiseite, weil er sich erst gar nicht mit den kryptischen URLs auseinandersetzen möchte, oder Sie haben jetzt die doppelte Arbeit, weil Sie ihm erklären müssen, um welche Unterseiten es sich handelt. Besten Falls kann er gerade erkennen, dass es sich bei 3. offenbar um einen Schritt aus dem Bestellprozess handelt, aber wenn er nun wissen will, welcher Schritt das genau ist, können Sie ihm auch nicht helfen, denn alle Schritte heißen /cart/2736ff_buy.cgi…

Um aus dem hässlichen Reporting ein brauchbares zu machen, ist allerdings nicht viel Aufwand erforderlich. Die folgenden Beispiele beziehen sich alle auf die asynchrone Einbindung des Trackings.

Üblicherweise sieht der Code, der jetzt im nächsten Schritt angepasst wird, wie folgt aus:

_gaq.push(['_setAccount', 'UA-XXXXXXXX-X']);
_gaq.push(['_setDomainName', 'ihredomain.de']);
_gaq.push(['_setAllowHash', 'false']);
_gaq.push(['_trackPageview']);

_trackPageview zählt die Seitenaufrufe und gibt – sofern Sie nichts dagegen tun – einfach die entsprechende URL an Google Analytics weiter, die Ihnen dort als Seitenaufruf angezeigt wird. Wollen Sie nun einen Namen für Ihre Seite vergeben, der im Reporting beim Aufruf einer Seite erscheinen soll, können Sie die folgende Ergänzung vornehmen:

_gaq.push(['_trackPageview', 'Ihr gewünschter Seitenname']);

Jetzt erscheint der von Ihnen gewählte Seitenname im Reporting, und Sie wissen, dass ein Herrenfahrrad aus Ihrem Onlineshop heute am häufigsten betrachtet wurde:

Reporting nach Ergänzung des Analytics-Codes

Im obigen Beispiel sehen Sie, dass ich weitere Dinge ergänzt habe: Ich habe z.B. den Pfad, der zur jeweiligen Artikelseite führt, in den Seitennamen mit übernommen. So kann ich bestimmte Inhalte besser einordnen.

Darüber hinaus sehen Sie unter Punkt 4. eine Landingpage. Es ist sehr vorteilhaft, gleichartigen Seiten eine Kennzeichnung wie hier (“Landingpages | Display”) hinzuzufügen. Wollen Sie dann Ihre Landingpages, die Sie für das Display Advertising verwenden, oder andere Teilbereiche Ihrer Webseite separat auswerten, können Sie das, indem Sie ein weiteres Analytics-Profil für Ihre Webseite mit einem Filter anlegen, in dem nur diese Seiten aufgelistet werden. Es ist empfehlenswert, sich vorher ein genaues Konzept zu machen, nach dem die Seitennamen jeweils vergeben werden.

Unter 3. sehen wir oben auch jetzt, um welchen Teil des Bestellprozesses es sich hier handelt. Konnten Sie mit dem Standard-Tracking vorher keinen Trichter für Ihren Bestellprozess anlegen, ist das jetzt auch kein Problem mehr.

Werten Sie zusätzliche Suchmaschinen aus

Google weist standardmäßig nicht den Traffic aller Suchmaschinen aus. Haben Sie schon einmal verschiedene Webanalyse-Tools verglichen, werden Ihnen sicherlich Unterschiede beim Traffic über die organische Suche aufgefallen sein. Um den Traffic zusätzlicher Suchmaschinen zu tracken, müssen Sie den Code wiederum um die folgende Zeile ergänzen:

_gaq.push(['_addOrganic', 'newOrganicEngine', 'newOrganicKeyword', 'opt_prepend']);

Hier finden Sie eine ausführliche Anleitung zum Hinzufügen neuer Suchmaschinen.

Werten Sie soziale Interaktionen bei Twitter und Facebook aus

Wenn Sie das Standardtracking nutzen, zeigt Ihnen Google Analytics nur die hauseigenen “Google+“-Interaktionen an. Da es aber natürlich viel komfortabler ist, wenn man alle Auswertungen der drei (in den meisten Fällen) trafficstärksten Social Media-Kanäle beisammen in einem Reporting sieht, können Sie auch hier entsprechende Ergänzungen vornehmen, um Interaktionen mit Twitter und Facebook in Google Analytics auszuwerten. Wollen Sie allerdings zu Facebook auch die demografischen Daten der User wissen, die Ihre Inhalte teilen, senden oder liken, müssen Sie nach wie vor auf Facebook Insights zurückgreifen.

Ich hoffe, dass Ihnen diese kleine Übersicht hilft, Ihre Reportings übersichtlicher zu gestalten. Weitere Tipps zur Nutzung von Google Analytics finden Sie auch hier.

Display Advertising und Retargeting: Tipps zur Gestaltung von Online-Werbemitteln

Vor längerer Zeit habe ich einen Artikel zum Thema „Werbemittel-Briefing“ geschrieben, zu dem nun ein Update fällig war.
In meinem alten Artikel habe ich mich rein auf die Gestaltung von Bannern – nicht aber auf deren Einsatz – konzentriert. Warum das Umfeld und der Zweck, mit dem ich bestimmte Online-Werbemittel schalte, in entscheidendem Maße bestimmen sollten, wie ich meine Werbebanner gestalte und einsetze, möchte ich im Folgenden erklären.

Die Basics

Ein paar Dinge sollte jeder Banner enthalten:

  • 1 Logo, das gut wiederzuerkennen ist
  • 1 Kernaussage
  • 1 Button, der als solcher zu erkennen ist

Beispielbanner

Das Logo

Das Logo hat bei neuen Nutzern einen Brandingeffekt und dient Nutzern, die meine Plattform vielleicht schon kennen, zur Wiedererkennung. Kennt ein Kunde meine Plattform und gefällt ihm, was er dort vorfindet, hilft das Logo ihm bei weiteren Kontakten mit meinen Werbemitteln, mich als Anbieter wiederzuerkennen, um meine Seite über den Banner zu besuchen.
Eine ähnliche Funktion haben die Werbetafeln, die man bei der Fahrt über die Autobahn oft sieht. Jemand, der gern Fastfood isst oder eine Vorliebe für schwedische Möbel hat, wird – falls er Hunger hat oder Möbel braucht – eher die Ausfahrt nehmen, an der die Werbetafel mit dem großen gelben „M“ steht oder die blaue mit den gelben Versalien drauf. Werbetafeln mit der Aufschrift „Essen“ oder „Möbel“ hätten ganz sicher eine schwächere Wirkung.

Die Kernaussage

Die meisten User betrachten einen Banner nur wenige Sekunden lang. Ich muss dem User also in vier oder fünf Sekunden das Wichtigste mitteilen. Überfordern Sie den User nicht mit fünf Bulletpoints oder langen Texten: Das liest niemand. Wirklich. Wenn Sie befürchten, dem User dann wesentliche Informationen vorzuenthalten, testen Sie verschiedene Werbebotschaften gegeneinander. Das geht am einfachsten, wenn Sie einen AdServer einsetzten, mit dessen Hilfe Sie Ihre Werbemittel so aussteuern können, so dass conversionstarke Werbemittel häufiger ausgeliefert werden.

Der Button

„Wenn die User interessiert, was ich im Banner anbiete, dann klicken sie schon drauf.“ – Jaja, das stimmt schon. Diesen Satz hört man häufig. Aber vielleicht würde Ihre Klickrate steigen, wenn der Call-to-Action im Banner etwas deutlicher wird..? Hier hilft ein Button. Jeder weiß mittlerweile, dass man Banner anklicken kann. Das heiß aber nicht, dass Sie deswegen keinen (bitte dauerhaft sichtbaren) Button in Ihrem Banner haben sollten. Zweitens sollte man den Button als solchen erkennen können. Sieht er also wie ein Knopf aus, den man hineindrücken kann, wird auch jeder verstehen, dass man darauf klicken kann. Steht dann auch noch drauf, wo der Button hinführt, ist er schon fast perfekt. Die Wirkung können Sie jetzt zusätzlich noch verstärken, in dem sie ihn durch einen Pfeil o.ä. noch stärker in den Blickpunkt rücken. So ein Pfeil kann billig wirken. Muss er aber nicht unbedingt. Ich habe Fälle erlebt, in denen – abgesehen vom Pfeil – identische Banner 30%ige Unterschiede in ihren Conversions erzielt haben. Falls Sie Pfeile und ähnliche Dinge nicht mögen, sollten Sie sich also vielleicht doch einmal zu einem Test überwinden.

Inhalte und Einsatz der Online-Werbemittel

Wer verschiedene Varianten seiner Banner testet, kann seine Conversions erheblich steigern. Will man jedoch das Maximum aus einer Display-Kampagne herausholen, kommt man um Retargeting kaum herum.
Hier werden (vereinfacht) Nutzern mit unterschiedlichem Vorwissen und unterschiedlichen Präferenzen verschiedene Banner angezeigt, die genau zu ihnen passen – wie z.B. im folgenden Beispiel:

1. Erster Kontakt

Der User sieht auf einer seiner bevorzugten Webseiten einen Banner für die neue Jobbörse „Jobs3“, die ich frei erfunden habe. Da er die Plattform bisher nicht besucht hat und sie somit wahrscheinlich noch nicht kennt, wird ihm ein allgemeiner Banner angezeigt, der grob die Plattform beschreibt:

Da unser User über einen Jobwechsel nachdenkt, klickt er den Banner an, der ihn zur Startseite der Jobplattform bringt. Hier wird im Browser des Users ein Cookie abgespeichert, dass sich merkt, welche Rubriken der User besucht. Da Letzterer sich für SEO-Jobs interessiert, besucht er die Rubrik „SEO-Jobs“.
Manche User registrieren sich in diesem Fall direkt bei „Jobs3“. Unser User hat aber den Besuch auf der Jobplattform abgebrochen, weil er abgelenkt wurde. Leider hat er sich auch die URL der Plattform in der Eile nicht gespeichert, um die Plattform später wieder besuchen zu können. Weiterlesen »

EPC-Rechner: Wann lohnt sich ein Partnerprogramm für Affiliates?

Viele Affiliates suchen sich ihre Merchants nach inhaltlichen Gesichtspunkten aus und stellen per Trial-und-Error-Verfahren fest, ob sich die Partnerschaft lohnt. Sicher ist die thematische Nähe der Angebote des Merchants zur Affiliate-Webseite immer eine Grundvoraussetzung, dennoch gibt es ein paar Orientierungshilfen, die das Affiliate Business leichter planbar machen. Dazu gehört z.B. der EPC bzw. der EPHC.

Der EPHC steht für „Earnings per 100 Clicks“ und beschreibt, wie viele Provisionen die Affiliates eines bestimmten Merchants im Durchschnitt für 100 generierte Klicks auf dessen Werbemittel erhalten. Der EPC steht für den Betrag, den Affiliates durchschnittlich für einen Klick erwarten können. Da es sich bei Letzterem oft nur um Cent-Beträge handelt, ist der EPHC eine Kennzahl, mit er es sich leichter rechnen lässt. Oft wird der EPC auch als Synonym für den EPHC verwendet. Man erkennt dann i.d.R. an seiner Höhe, um welche Kennzahl es sich handelt.
Nicht alle Affiliate-Netzwerke oder Merchants weisen einen EPC bzw. einen EPHC aus. Bei Belboon, Commission Junction oder Tradedoubler findet man die Angabe eines EPC jedoch für die meisten Programme. Hier z.B. ein Beispiel der Top-Programme bei CJ kurz vor Weihnachten:

Häufig wird hier zwischen einem 7-Tage-EPC und einem 30-Tage-EPC oder einem 3-Monats-EPC unterschieden. Erscheint ein Programm auf den ersten Blick nicht lukrativ, lohnt es sich oft, den EPC im Auge zu behalten, um das Affiliate Programm evtl. in Zeiten zu bewerben, in denen der EPC ansteigt. Bei vielen Programmen mit saisonalen Angeboten ist das der Fall.

Einflüsse auf die Höhe des EPC

Die folgenden Faktoren wirken sich positiv auf die Höhe des EPC aus:

  1. Die Produktpreise: Hochpreisige Angebote bieten generell bessere Chancen auf einen hohen EPC.
  2. Die Produktvielfalt: Kunden kaufen generell mehr bei höherer Diversifikation im Shop des Merchants. Wer z.B. kurz vor Weihnachten ein Buch bestellt und ohnehin auf der Suche nach einem pasenden Technik-Präsent ist, wird wahrscheinlich zunächst bei Amazon.de nach beidem suchen, um Versandkosten zu sparen.
  3. Die Conversion Rate Klar.
  4. Der inhaltliche Fit von Angebot und Zielgruppe: Wie zu Anfang erwähnt, wählen die meisten Affiliates die Programme nach diesem Kriterium aus, denn das tollste Angebot erzielt bei der falschen Zielgruppe keine Sales.

Der optimale EPC

Wie hoch muss nun der EPC sein, damit es sich aus Affiliate-Perspektive rentiert, an einem Partnerprogramm teilzunehmen?
Das hängt ganz einfach davon ab, wie viel von den Provisionen nach Abzug der Kosten übrig bleibt, die durch die Bewerbung des Programms anfallen. Wenn ich als Affiliate ein Programm mit Google AdWords bewerben will, muss mein EPC logischerweise größer sein als mein CPC bei Google AdWords. Ansonsten mache ich Verluste oder komme bei Null raus.
Wenn man also über die Teilnahme an einem Partnerprogramm nachdenkt, ist der im Netzwerk angegebene EPC eine gute Hilfe bei der Entscheidung für oder gegen ein Programm. Dabei sollte man allerdings nicht außer Acht lassen, dass dieser Wert meistens über alle Affiliates hinweg berechnet wird, so dass er im Einzelfall durchaus höher sein kann – oder niedriger. Daher dient der ausgewiesene EPC immer nur als Richtwert. Langfristig sollte man als Affiliate regelmäßig die EPCs seiner Merchants auf individueller Ebene auswerten und sie miteinander vergleichen, um zu überprüfen, ob die Bewerbung eines Programms sich wirklich lohnt.

Um Ihnen Letzteres zu erleichtern, finden Sie im Folgenden ein Tool zur Berechnung des EPC, mit dem Sie die Rentabilität eines Partnerprogramms in Abhängigkeit von bestimmten Marketingmaßnahmen grob bewerten können. [Beim Rechner stammt allerdings nur die Idee und nicht die – um einiges aufwändigere – Umsetzung von mir: Vielen, vielen Dank für deine Hilfe, Stefan!]

Online-Berechnung des EPC

EPC-Berechnung Suchmaschinenmarketing
Klicks: EPC:
Provisionen: CPC:
EPC: CTR: %
EPHC:
ohne Landingpage
EPC in die unteren Berechnungen übernehmen CPL:
Display Advertising SEO und weitere Kanäle
EPC: EPC:
TKP: Kosten:
CTR: % Leads:
CPL: CPL:

Anleitung und Erklärung

  • EPC-Berechnung: Tragen Sie hier einfach die generierten Provisionen und die Klicks ein. Der EPC kann dann auf Wunsch in die folgenden Berechnungen übernommen werden.
  • Suchmaschinenmarketing: Hier können Sie ausrechnen, ob ein Programm auch dann noch rentabel ist, wenn Sie es über SEM bewerben. Setzen Sie bitte in Abhängigkeit davon, ob Sie direkt von den Suchanzeigen in den Shop des Merchants verlinken oder eine Landingpage zwischengeschaltet haben, das Häkchen. Dann wird der CLP (= Cost per Lead) mit Ihrem EPC verglichen.
  • Display Advertising: Hier wird anhand Ihrer durchschnittlichen Klickrate überprüft, ob das Display Advertising zu einem bestimmten TKP bei Ihrem EPC rentabel ist.
  • SEO und andere Maßnahmen: Hier wird der EPC ebenfalls mit dem CPL der jeweiligen Maßnahme verglichen.

Da das mein erster Post im neuen Jahr ist, möchte ich noch schnell die Gelegenheit nutzen und Ihnen allen ein frohes & gesundes neues Jahr und privat wie beruflich viel Erfolg für 2011 wünschen!

Ranking-Faktoren: SEO-Tipps als DIN A0 Poster

Vor einiger Zeit bin ich bei SEO.at auf eine IAB-Expertenumfrage aus der Schweiz gestoßen, in der die Stärke des Einflusses von 100 Faktoren auf das Suchmaschinenraking untersucht wurde. Da ich ähnlich wie einige von Ihnen nicht immer die 65 Seiten durchblättern möchte, wenn mich ein Detail interessiert, habe ich die Studienergebnisse grafisch aufbereitet.

SEO-Poster als PDF downloadenUpdate, 28.5.10: Sie können die Daten hier als DIN A0-Poster downloaden [PDF].

Update, 23.5.10: Für alle, denen das DINA 0-Poster etwas zu groß ist, habe ich die Faktoren mit amcharts.com in einem Chart zusammengefasst. Klicken Sie einzelne Datenpunkte an, oder zoomen Sie bestimmte Bereiche, um mehr Details zu sehen. Sollte Ihnen die Darstellung nun doch zu klein sein, können Sie sich hier die Ranking-Faktoren auf einer separaten Seite in Bildschirm- bzw. Fenstergröße ansehen.

Bitte laden Sie zuerst eine neue Version des Flash-Plyers herunter.

Generell sollte man sich die Studienergebnisse [PDF] ansehen, bevor man sich die Visualisierungen ansieht, weil die Relevanz und Funktionsweise der einzelnen Faktoren gut verständlich erklärt ist und ich die Beschreibungen einiger Datenpunkte sehr stark gekürzt habe, damit die gesamten Texte in den Graphen passen.

Ein paar Details habe ich trotz des Umfangs in der Studie vermisst. Letztere finden sich größten Teils in dieser SEO Checkliste wieder, die zugegebenermaßen auf den ersten Blick etwas abenteuerlich wirkt. Darin hat der Autor über die letzten Jahre sämtliche Rankingfaktoren zusammengetragen. Die Liste wird inhaltlich immer regelmäßig geupdated. – Bei der Liste sollten Sie allerdings selbst abwägen, wie sehr Sie sich auf die einzelnen Kriterien verlassen wollen. Praktisch sind dort auf jeden Fall die vielen Infos und Beispiele zu den negativen Einflussfaktoren, auf die die IAB-Studie nicht in dem Maße eingeht.

Update, 18.04.10: SEOmoz.org hat ebenfalls eine Umfrage zu den wichtigsten Ranking-Kriterien veröffentlicht.

Kann Google selbst auf SEO verzichten?

Der Prophet ist im eigenen Land nichts wert. – Offenbar gilt das auch für Matt Cutts, dessen Kollegen sich vielleicht vor dem Launch von boutiques.com dieses Video hätten ansehen sollen:


[Ich liebe dieses Video allein schon deswegen, weil Matt Cutts laut und deutlich sagt, dass Meta-Keywords von Google ignoriert werden: Das klare Aus für alle Meta-Keyword-Fanatiker, die einen hin und wieder darauf hinweisen, dass man die Angabe der Meta-Keywords "vergessen" hat. Danke.]

Boutiques.com ist eine neue Social Shopping Plattform von Google, die vorgestern in der Beta-Version gelaunched wurde. [Greg Sterling hat alle Infos dazu im Search Engine Land Blog zusammengefasst.]

Eigentlich erwartet man von Google schon, dass die Seite zumindest grob optimiert ist, oder? Schaut man sich die Seite allerdings an, erlebt man gleich zwei Überraschungen: Sie sieht 1. gar nicht “googlig” aus und ist 2. nicht suchmaschinenoptimiert. – Absolut gar nicht!

Offenbar ist das nicht nur mir aufgefallen… Weiterlesen »

Umrechnungstabelle für px nach em (CSS) zum Downloaden

Ich muss mich nicht besonders oft mit CSS befassen. Wenn das aber – z.B. bei Blitzanpassungen von Landingpages, für die sich kein Briefing lohnt – doch der Fall ist, erwische ich mich oft dabei, wie ich für jeden einzelnen Fall die px-Werte in em-Werte umrechne, statt mir einmal eine übersichtliche Umrechnungstabelle zu erstellen.
Um zukünftig damit keine Zeit zu verschwenden – denn das kommt ja doch immer mal wieder vor –, habe ich mich jetzt doch mal dazu hinreißen lassen, eine ordentliche Tabelle zu erstellen:

Falls Sie die Tabelle auch gebrauchen können, finden Sie hier den Download-Link zum PDF: px-nach-em-Umrechnung.